Arbeitsorganisatorisches Prinzip, das jahrzehntelang als produktivste Arbeitsorganisation angesehene strenge Arbeitsteilung überwindet und unifunktionelle Arbeitsplätze am Fließband durch multifunktionale Arbeitsplätze in einer Gruppe ersetzt. Den Gruppen wird ein bestimmter Arbeitsumfang zugeordnet, dessen Bewältigung Sache der Gruppe ist. Die 8 bis 15 Gruppenmitglieder wählen aus ihrer Mitte einen Sprecher, der Gruppenbesprechungen leitet. Über den Gruppensprecher kann sich die Gruppe an die Planungsabteilung wenden und einen Ingenieur zum Fachgespräch bestellen. Gruppenarbeit ist gekenzeichnet durch Überwindung der Monotonie, gesteigerte Motivation, Mitgestaltung der eigenen Arbeit und Herstellung produktiver Beziehungen zwischen Planenden und Ausführenden