Zahnradwerk Leipzig GmbH

Meyer Burger AG
1. September 2016
Borsig ZM Compression
1. September 2016
 
Zahnradwerk Leipzig GmbH

IST-Analysen sowie bereichsbezogene Layout- und Konzeptentwicklung

IST-Analyse

Konzepterstellung

Unternehmen

Die NZWL Gruppe ist ein international tätiger Produzent von Motoren- und Getriebeteilen (Zahnrä- der, Synchronisierungen, Wellen), Getriebebaugruppen und komplett montierten Getrieben für die Automobilindustrie. Die NZWL Gruppe hat mehr als 100 Jahre Erfahrung im Getriebebau und produziert in den Standorten Leipzig in Deutschland und Sucany in der Slowakei.

Ausgangssituation

Die Unternehmensausrichtung hat sich von der Produktion der Klein- und Mittelserien zu Groß-serien verlagert. Der Dadurch gewachsene Mengendurchsatz sorgte für Lagerungsprobleme in allen Unternehmensbereichen, weil die Umschlagsflächen (Wareneingang, Warenausgang, Bereitstellung) nicht mir der Auftragssteigerung gewachsen sind. Für die Erweiterung der Großserienfertigung wurde Produktionsfläche benötigt, was die Anmietung zusätzlicher Hallen notwendig machte. Das hatte zur Folge, dass Fertigungsprozesse Hallenübergreifend statt-fanden und für logistische Probleme sorgte.

Projektziele

Ziel des Projektes für die Großserienproduktion sind Prozessablaufanalysen. Die gewonnen Kenntnisse sollen in einem Entwurf zur Umstrukturierung eingearbeitet werden. Ziel für die Bereiche Kooperation und Versand ist eine Verbesserung der Ablaufprozesse. Dabei sollen Schnittstellen zu anderen Prozessen und die beiden Bereiche beeinflussende Prozesse mit betrachtet werden. Es sollen Potenziale aufgezeigt und konkrete Verbesserungsvor-schläge unterbreitet werden.

Umsetzung

Im Vorfeld des Projektes wurde eine kurze Po-tenzialanalyse über alle Bereiche des Unter-nehmens hinweg durchgeführt. Daraus wurden Potenziale in den verschiedenen Bereichen ermittelt. Auf Grundlage von Unternehmenspri-oritäten viel die Entscheidung auf eine Analyse der Großserienfertigung und der Betrachtung der Warenumschlagsbereiche Kooperation/ Versand.
Im Rahmen des Projektes wurde sich an dem Planungsvorgehen der VDI 5200 Fabrikplanung orientiert:

1. Prozessanalyse:

Im ersten Schritt wurden die Ist-Prozesse und Materialflüsse analysiert. Folgende Bereiche wurden betrachtet.
  • Fertigung Großserie
  • Kooperation
  • Warenausgang

Die Prozessaufnahme erfolgte vor Ort durch Interviews in den einzelnen Bereichen und die Aufnahme der Bestands- und Produktionsdaten.

2. Konzepterstellung

Aufbauend auf der Prozessanalyse wurden Maßnahmen und Anforderungen mit dem Kunden definiert, damit eine Prozessoptimierung umsetzbar ist. Für die Großserie wurde ein Konzept mit mehreren Layoutvarianten ausgearbeitet die keine, geringfügige oder große Umbaumaßnahmen vorsahen. In der Konzepterstellung für den Bereich Kooperation erfolgte auf Basis einer Flächendimensionierung eine Restrukturierung mit Bestandskorrekturen zur Platzgewinnung und Ablaufoptimierung. Mit der Analyse des Versandbereiches wurde ein Konzept erarbeitet, dass die Lagerbereinigung von Altbeständen als Grundvoraussetzung betrachtet. Für die Durchsatzstärksten Artikel wurden neue Lagertechniken vorgeschlagen.

Effekte

Als Ergebnisse des Projektes konnten IST-Prozesse dokumentiert und Schwachstellen sowie Potenziale abgeleitet werden. Durch die Umstrukturierung der Großserienfertigung und künftigen Auslagerung von Prozessschritten wurden Flächen zum Ausbau der Großserien geschaffen. Durch die Neustrukturierung werden der NZWL Optionen zur Automatisierung eröffnet. Der Konzeptentwurf für den KooperationsbeKooperationsbereich wurde direkt von der NZWL aufgegriffen und mit der Begleitung der fabrik-ID GmbH direkt umgesetzt. Für den Warenausgang gab es das Ergebnis, das eine interne Bestandskontrolle aller Artikel im Versandlager vorgenommen wurde.

Ausblick

Auf Grund der durchgeführten Analysen und der strategischen Unternehmensausrichtung wird die Möglichkeit eines Neubaus vom Kunden geprüft.

Eckdaten

  • Unternehmen
    Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH
    Ostende 5
    04288 Leipzig
  • Branche
    Automobilzulieferer
  • Projektinhalt
    Layoutplanung
  • Projektbearbeiter
    André Gaudich, Daniel Kloss
  • Projektdauer
    03/2015 – 05/2015

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. Peggy Näser

0371 / 444 31 60


 
Zahnradwerk Leipzig GmbH

Layoutplanung und Unterstützung der Umzugsplanung

Layoutplanung

Umzugsplanung

Unternehmen

Die NZWL Gruppe ist ein international tätiger Produzent von Motoren- und Getriebeteilen (Zahnrä- der, Synchronisierungen, Wellen), Getriebebaugruppen und komplett montierten Getrieben für die Automobilindustrie. Die NZWL Gruppe hat mehr als 100 Jahre Erfahrung im Getriebebau und produziert in den Standorten Leipzig in Deutschland und Sucany in der Slowakei.

Ausgangssituation

Im Werk Leipzig sind verschiedene Neuanläufe bzw. Ausläufe geplant. Außerdem gibt es Verlagerungen einzelner Bereiche und Maschinen in andere Standorte des Unternehmens. In dem Zusammenhang wird eine Layoutplanung mit einer Umzugsplanung in verschieden Stufen erforderlich.

Projektziele

Ziel ist es Platz für neue Produktionslinien zu schaffen, die für Neuprojekte benötigt werden. Für die Planung sollen die aktuellen Bestandshallen weiterhin benutzt werden. Unter dieser Voraussetzungen sollen verschiedener Layoutvarianten ausgearbeitet werden. Die Vorzugsvariante wird in einem 3D-Modell komplett visualisiert. Die Umzugsplanung soll als Basis der Umsetzungsplanung dienen.

Umsetzung

Im Rahmen des Projektes wurde sich an dem Planungsvorgehen der VDI 5200 Fabrikplanung orientiert:

1. Prozessanalyse:

Im Vorfeld des Projektes wurde eine kurze Datenanalyse der relevanten Eingangsdaten
  • Betroffene Hallen
  • Maschinen
  • Fertigungsabläufe
  • Mitarbeiteranzahl
  • Bedarfsflächen
erhoben.

2. Konzepterstellung

In einem ersten Schritt wurden die bestehenden Fertigungsprozesse in Zusammenhang der benötigten Maschinen betrachtet um den Platzbedarf zu ermittelt in welchen Bereichen der Hallen die bestehende Produktion verlagert werden kann ohne dass die Produktionsprozesse zerrissen werden. Mit dieser Erkenntnis wurden die Zukünftigen Fertigungslinien eingeplant. Der sich daraus ergebende Platzbedarf machte es notwendig, dass für zwei abschließende Fertigungsprozessschritte ein neuer Bereich gefunden werden musste. Dies war möglich ohne den Materialfluss des Prozess zu stören. Der nächste Planungsschritt sah vor eine Möglichkeit zu definieren, die noch undefinierten Fertigungsprozesse in einen anderen Bereich zu integrieren, was bedeutete dass eine Fläche von ca. 1500 m² auf einen Bereich von 730 m² zusammengefügt werden musste.

Effekte

Als Ergebnis des Projektes wurde dem Unternehmen ein Layoutvorschlag vorgestellt der aus drei Abschlusslayouts bestand. Pro Halle eine Vorzugsvariante. Als Effekte konnten wir folgende Ziele erreichen:

1. Eine Zusammenführung der bestehenden Prozesse in eine Halle, was eine bessere, übersichtlichere Materialbereitstellung zur Folge hatte und durch eine Neuanordnung der Maschinen der Materialfluss in dem Bereich gerichtet wurde. Ebenso kann die Produktion durch Neuanschaffungen auf 15% gesteigert werden ohne in den Materialfluss eine Störung hervorzurufen. Durch die optimierte Maschinenanordnung, könnte aus einer bis dato 3 Maschinenmehrbedienung eine 4 Maschinenmehrbedienung umgesetzt werden.

2. Eine Verlagerung der Abschlussprozesse in eine andere bestehende Halle hat die Effekte, dass der Versand entlastet wird, weil Versand und Lagerung dezentral erfolgen kann. Des Weiteren wird die Forderung einer sauberen Montage und Verpackung umgesetzt, da Zerspanende Fertigungsschritte räumlich getrennt sind.

3. Durch die Verlagerung und Neustrukturierung der Arbeitsbereiche in den Bestandshallen, kann mit ersten Umzugsphasen begonnen werden, dass der Platz für Folgeschritte geschaffen wird. So können die Neuprojekte parallel aufgebaut werden.

Ausblick

Auf Grund der vielen Planungsänderung im laufenden Projekt konnte eine detaillierte Umzugsplanung nicht umgesetzt werden. Diese wird somit in einem Folgeprojekt angestrebt sowie deren Begleitung zur Umsetzung. Was Unterstützende Tätigkeiten wie Beschaffung und Koordination von Anpassungen an der technischen Gebäude Ausrüstung impliziert. Des Weiteren wurde die Montagelinie neu Konzipiert, wodurch eine MTM-Analyse eine Qualitäts- und Arbeitsleistungssteigerung zur Folge haben könnte.

Eckdaten

  • Unternehmen
    Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH
    Ostende 5
    04288 Leipzig
  • Branche
    Automobilzulieferer
  • Projektinhalt
    Layoutplanung
  • Projektbearbeiter
    André Gaudich, Daniel Kloss
  • Projektdauer
    09/2015 – 12/2015

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. Peggy Näser

0371 / 444 31 60