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In einige Unternehmen geht es nicht weniger gruselig zu, als in so manchem Horrorfilm. Diese Tatsache haben wir zum Anlass genommen, die häufigsten Fehler im Produktionsalltag für Sie einmal zusammenzufassen und mit (Horror)Filmen in Verbindung zu bringen.

In diesem nicht ganz ernst gemeinten Artikel können Sie schauen, wie schaurig es um Ihr Unternehmen steht, ob alle Punkte bei Ihnen ein Traum sind oder Sie sich doch in dem ein oder anderen Alptraum wieder finden...

1. Ich weiß (nicht), was du letzten Sommer getan hast Mangelndes Wissensmanagement

Leider besitzt der Mörder aus „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ ein besseres Gedächtnis als viele Unternehmen, denen es an einem funktionierenden Wissensmanagementsystem mangelt. Doch gerade dadurch können sich wiederholende Fehler und der Verlust von Know-how vermieden werden. Möglichkeiten und Systeme für das Etablieren eines Wissensmanagements gibt es wie Sand am Meer. Zusätzlich räumt auch die neue DIN EN ISO 9001:2015 dem Wissensmanagement eine bedeutendere Rolle ein. Ein Unternehmen muss das notwendige Wissen ermitteln, um seine Aufgaben erfüllen zu können und im Anschluss dafür sorgen, dieses Wissen als Ressource im Unternehmen zu behalten und den Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen. So könnten vielleicht auch in Horrorfilmen die immer wiederkehrenden Probleme aufgrund der Empfehlung „Wir sollten uns aufteilen“ vermieden werden.

2. 28 Days Later – Wartezeit durch ineffektive Schnittstellen

28 Days Later ist nicht nur ein bekannter Horrorfilm, sondern denkt sich das auch so mancher Mitarbeiter, wenn er wieder auf eine Zuarbeit seiner Kollegen warten muss. Verzögerungen aufgrund von Schnittstellenproblemen und mangelhafter Prozesse sind keine Seltenheit in Unternehmen und führen nicht nur zur Frustration von Mitarbeitern. Das Verfehlen der ProjektDeadline ist häufig auf Schnittstellenprobleme zurückzuführen – das Ergebnis: die Kundenzufriedenheit leidet. Aus diesem Grund sollten Ihre Prozesse klar definiert sein. Eine Prozessdigitalisierung durch IT-Systeme, wie beispielsweise ERP-Systeme können Effizienzsteigerungen von bis zu 30% mit sich bringen. So können Sie sicherstellen, dass aus den 28 Days nicht noch 28 Weekswerden.

3. Scream – Chaos in der Lagerhaltung

Scream – ist Ihnen auch so zumute, wenn Sie Ihr Lager sehen? Die Chaotische Lagerhaltung kann eine effiziente Möglichkeit sein, Ihr Lager flexibel zu nutzen. Die einzulagernden Teile weisen dabei keinen festen Lagerplatz auf, sondern werden auf beliebige, derzeit nicht belegte Stellen eingelagert. Für große Lager oder häufige Sortimentswechsel kann dieses Prinzip der Einlagerung eine Variante darstellen, um Kosten, Zeit und Platz zu sparen. Damit die chaotische Lagerhaltung nicht im Chaos endet, benötigen Sie jedoch eine professionelle Software. Die IT-Unterstützung hilft Ihnen und Ihren Mitarbeitern bei der Überwachung und Kontrolle des Lagerbestandes. So behalten Sie im vermeintlichen Chaos Ordnung.

4. The Walking Dead – „Das machen wir (aber) schon immer so.“

Dieser Satz wird Ihnen spätestens bei der nächsten Zombieapokalypse á la The Walking Dead zum Verhängnis werden. Also warum nicht schon eher mit alten Gewohnheiten aufhören und die eingefahrenen Prozesse mal genauer unter die Lupe nehmen? Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) geht während der Apokalypse ganz automatisch. Im Unternehmen hingegen hängt zwar nicht das persönliche Überleben davon ab, wie effektiv Prozesse gestaltet sind, dafür das unternehmerische Dasein umso mehr. Deshalb sollte in Ihrem Unternehmen die unablässige Suche nach Verbesserungen zum Alltagsgeschäft gehören. Zu Verbesserungen gehört jedoch nicht nur ein Umdenken in der Unternehmensführung, sondern auch das Management der Veränderungen bei den Mitarbeitern. Ein zentrales Bedürfnis lebender Menschen ist Stabilität. Die Angst und Sorgen vor Veränderungen zu nehmen ist zentraler Bestandteil eines guten Change-Managements. Beziehen Sie immer Ihre Mitarbeiter mit ein und sorgen Sie für eine persönliche Kommunikation, um Ängste abzubauen.

5. The Others – „Viele müssen sich kümmern. Keiner ist verantwortlich.“

Dass ein Unternehmen definierte Prozesse besitzt, ist die eine Sache, dass diese auch gelebt werden, eine ganz andere. Neben einer eindeutigen Hierarchie müssen alle Rollen klar beschrieben sein. Nur so weiß jeder Mitarbeiter, was seine Aufgabenbereiche sind und welche Entscheidungsbefugnisse er besitzt. Wenn Ihre Mitarbeiter sich fragen: „Ist es meine Aufgabe? Ist es seine Aufgabe?“ Oder schlimmer: „Es ist nicht meine Aufgabe, sondern die der Anderen!“, dann ist Ihre Unternehmensordnung wirklich zum Gruseln.

6. Paranormal Activity - Wenn der Ausnahmefall zum Standard wird

Wenn die Paranormal Activity zur Normalität wird, sollten Sie sich Gedanken zu Ihren Prozessen machen. Viele Unternehmen sind Meister darin, Prozesse um Probleme herumzubauen, anstatt sie zu lösen. Dadurch werden diese zur Routine, obwohl sehr viel Zeit und Geld eingespart werden könnte. Seien Sie sich Ihrer Probleme und Schwächen bewusst und versuchen Sie diese nicht als gegeben hinzunehmen.

7. Der Hobbit - Unnötige Laufwege

Zugegeben, der Hobbit ist nicht unbedingt ein Horrorfilm, dennoch ein sehr gutes Beispiel für lange Laufwege. Der Transport von Gegenständen während der Produktion ist eine nicht wertschöpfende Tätigkeit Ihrer Mitarbeiter und verursacht erhebliche Zeiteinbußen und Mehrkosten. Unnötige Laufwege im größeren Stil entstehen hauptsächlich daraus, dass der Mitarbeiter sich innerhalb seines Arbeitsbereiches zu häufig bewegen und im schlimmsten Fall diesen für das Besorgen von Arbeitsmitteln sogar immer wieder verlassen muss. Über den Tag summiert sich eine erhebliche Menge an Zeit, in der die Mitarbeiter nicht wertschöpfend tätig sein können. Damit die Laufzeit nicht länger wird als die Hobbit-Triologie, können Sie beispielsweise die 5S-Methodik anwenden, um Arbeitsmittel möglichst effizient am Arbeitsplatz anzuordnen.
 
 
 

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