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Gemäß einer Studie des Fraunhofer Institutes für Produktion- und Automatisierungstechnik in Stuttgart verbringt jeder Mitarbeiter bis zu 70 Arbeitstage für die Organisation und das Aufräumen seines Platzes und dem Suchen von Arbeitsmitteln. Wer nicht nur auf dem Sportplatz zum Messi neigt, wird allein durch eine einzelne Hau-Ruck-Aktion das Chaos nicht nachhaltig beherrschen. Deshalb haben wir Ihnen fünf Tipps zusammengestellt, wie Sie dauerhaft Ordnung auf Ihren Arbeitsplatz schaffen und Ihre Produktivität erhöhen können.

1 - Feste Plätze

Egal ob im Büro oder Werkstatt, wer seine Arbeitsutensilien wahllos ablegt, wird sehr schnell den Durchblick verlieren. Mit der Bestimmung von festen Ablageplätzen können Sie Ordnung schaffen und wissen sofort, wo Sie alle benötigten Materialen wieder finden. Besonders geeignet sind dafür im Werkstattbereich sogenannte Schattentafeln, wodurch schnell auffällt, welches Arbeitsmittel fehlt bzw. wo es hingehört. Zusätzlich können die Gegenstände nach Arbeitsaufgaben sortiert werden, wodurch einzelne Schritte schneller ausführbar sind.

2 - Aus den Augen aus dem Sinn

Manche Arbeitsmittel brauchen Sie öfters, manche seltener. Je nach Häufigkeit können Sie diese auf Ihrem Platz bzw. in Ihrem Büro anordnen. Die am meisten benutzten Gegenstände beispielsweise Stifte oder Textmarker bewahren Sie möglichst in Ihrer Nähe oder in Griffweite auf. Selten benutzen Materialien wie Ordner oder Kataloge können Sie getrost von Ihrem Schreibtisch verbannen. Fragen Sie doch einmal Ihre Mitarbeiter, wie häufig Sie welche Arbeitsmittel benötigen und welche ihre Arbeit mehr stören als fördern.

3 - Aussortieren

Wie viele Kugelschreiber haben Sie auf Ihrem Schreibtisch? Wie viele benutzen Sie davon regelmäßig? Es sammeln sich im Laufe der Zeit zwangsläufig eine Menge Dinge an, die Sie nicht für Ihre alltägliche Arbeit benötigen. Wenn Sie Ihrem Arbeitsplatz aufräumen, werfen Sie auch Überflüssiges weg. Nur so halten Sie die Menge der Gegenstände an Ihrem Arbeitsplatz im Rahmen. In der Regel reichen ein Kuli, ein-zwei Fineliner und ein paar Textmarker als Schreibutensilien am Schreibtisch aus.

4 - Den Desktop nicht vergessen

Zu Ihrem Arbeitsplatz gehört auch der PC. Vermeiden Sie Datenansammlungen auf Ihrem Computer insbesondere den allseits beliebten Ordner „Sonstiges“. Es beginnt mit ein paar zwischenzeitlich abgelegten Dateien und steigert sich stetig, bis keiner mehr durchsieht. Benennen Sie die Dateien eindeutig und schaffen Sie klare Regeln, wo welche Dateien gespeichert werden müssen. Ein weiterer Pluspunkt: Sie können so zusätzlich Datenverlust oder doppelte Arbeitsstände vermeiden.

5 - Aufräumen

Aller Regeln zum Trotz kommen Sie nicht ums Aufräumen herum. Schaffen Sie feste Zeiten an denen Sie beziehungsweise Ihre Mitarbeiter die Arbeitsplätze säubern. Mit einem sauberer Arbeitsplatz lässt sich motivierter und produktiver in den neuen Tag starten und der Montag ist mit einem aufgeräumten Platz auch nur noch halb so schlimm. Klare Verantwortlichkeiten der Mitarbeiter helfen zusätzlich die Disziplin aufrechtzuerhalten und die Maßnahmen durchzusetzen.

Sie werden sehen, bereits kleine Veränderungen bewirken wahre Wunder. Zusätzliche Nebeneffekte lassen die einzelnen Maßnahmen für Sie beziehungsweise Ihr Unternehmen noch lohnenswerter werden.


Haben Sie noch weitere Ideen oder Anregungen, wie man dem Chaos entgegenwirken kann? Erzählen Sie es uns in den Kommentaren.
 

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