Aktuelles aus der Arbeitsstättenverordnung

10 Jahre fabrik-ID
9. Januar 2019
fabrik-ID im Zentrum effiziente Fabrik
14. März 2019

Aktuelles aus der Arbeitsstättenverordnung

Für Unternehmen existiert eine Vielzahl von Vorschriften. Eine davon ist die Arbeitsstättenverordnung - dort sind in 8 Kapiteln alle Verordnungen von Gefährdungsbeurteilungen über Vorschriften für Sanitärräume bis hin zur Beleuchtungen am Arbeitsplatz zusammengefasst. Durch die Einführung neuer technischer Geräte und Fertigungsverfahren findet nicht nur eine fortwährende Änderung in der Arbeitswelt statt, auch die Rahmenbedingungen müssen ständig angepasst werden.
Das bedeutet eine ständige Aktualisierung mit rechtlichen und inhaltlichen Änderungen der Arbeitsstättenverordnung.


Wir haben für Sie 3 dieser Auflagen näher beleuchtet!
aus Kapitel 5 - Anforderungen an Wege für den Fahrzeugverkehr
aus Kapitel 7.1 - Bewegungsflächen am Arbeitsplatz
aus Kapitel 7.7 - Lärm

aus Kapitel 5 - Anforderungen an Wege für den Fahrzeugverkehr


Es geht meist sehr eng zu in Produktion und Lager - passiert dann ein Arbeitsunfall z.B. mit einem Gabelstapler und einem Mitarbeiter, dann weil meist zu wenig Platz für Fahrzeug- und Personenverkehr vorhanden ist. Dies kann das Unternehmen teuer zu stehen kommen. Wir berücksichtigen schon bei An-, Um- bzw. Neubau diese und andere Vorschriften wie z.B. bei Fluchtwegen und der Brandschutzverordnung.

BertriebsartRandzuschlagBegegnungszuschlag
Fahrzeugverkehr2 Z1 = 2*0,50m = 1,00mZ2= 0,40m
Gemeinsamer Fußgänger und Fahrzeugverkehr2 Z1= 2x0,75m=1,50mZ2= 0,40m







Wichtig bei der Berechnung der Mindestbreite für den Fahrzeugverkehr sind drei Größen:
der größten Breites des Transportmittels (Fahrzeuges) oder des Ladegutes
des Randzuschlags Z1, der auf beiden Seiten des Fahrzeugs als Bereich für Fußgänger vorzusehen ist
des Begegnungszuschlags Z2, wenn sich zwei Fahrzeuge einander dadurch begegnen, dass sie sich entgegenkommen, oder dadurch, dass ein Fahrzeug das andere überholt. Ein Fahrzeug überholt das andere auch dann, wenn es stehen geblieben ist, um bspw. einen Ladevorgnag auszuführen

aus Kapitel 7.1 - Bewegungsflächen am Arbeitsplatz


Nicht jeder Mitarbeiter hat genügend Bewegungsfläche bzw. Bewegungsfreiheit an seinem Arbeitsplatz. Das führt meist zu ergonomischen Problemen und damit zu Unzufriedenheit und Krankheit von Arbeitnehmern. Wir helfen Ihnen Ihre Arbeitsplätze und Arbeitsvorgänge zu analysieren und eine optimale ergonomische Umgestaltung zu forcieren.
Wollen Sie auch in die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter und damit in die rentable Zukunft Ihres Unternehmens investieren? Dann zögern Sie nicht länger!
gefordert ist eine mindest Bewegungsfläche von 1,50m²
falls die geforderte Fläche nicht zur Verfügung steht, muss eine alternative Bewegungsfläche mit ausreichender Größe vorhanden sein
bei sitzenden und stehenden Tätigkeiten müssen Breite und Tiefe mind. 1,00m betragen
bei stehender, nihct aufrechter Körperhaltung (z.B. Bücken) ist eine Tiefe der Bewegungsfläche von mind. 1,20m erforderlich
bei mehreren unmittelbar nebeneinander angeordneten Arbeitsplätzen muss eine Breite pro Arbeitsplatz von mind. 1,20m eingehalten werden

aus Kapitel 7.7 - Lärm


Lärm gehört zu den häufigsten Gefährdungen am Arbeitsplatz. In Deutschland sind circa 5 Millionen Arbeitnehmer gehörgefährdendem Lärm ausgesetzt. Lärm hat zahlreiche negative Effekte, er kann Kommunikation und Schlaf stören, ist man ihm über lange Zeiträume ausgesetzt, kann er sogar krank machen.
Wir helfen Ihnen mit einer Gefährdungsbeurteilung die Problemfelder wie z.B. Lärm, Elektrische oder Brand- und Explosionsgefährdungen zu analysieren und erarbeiten Maßnahmen damit der Arbeitsplatz bzw. das gesamte Unternehmen sicherer wird.
Tätigkeitskategorie I – Hohe Konzentration und SprachverständlichkeitTätigkeitskategorie II – mittlere Konzentration und SprachverständlichkeitTätigkeitskategorie III – niedrige Konzentration und Sprachverständlichkeit
Während der Ausübung von Arbeiten der Tätigkeitskategorie I darf ein Beurteilungspegel von 55 dB(A) nicht überschritten werden.Während der Ausübung von Tätigkeiten der Kategorie II darf ein Beurteilungspegel von 70 dB(A) nicht überschritten werden.Während der Ausübung von Tätigkeiten dieser Kategorie ist laut ASR A 3.7 Lärm der Beurteilungspegel unter Berücksichtigung betrieblicher Lärmminderungsmaßnahmen „so weit wie möglich“ zu reduzieren.
Beispiele: Besprechungen, Verhandlungen, Entwickeln von Software, Entwerfen, ÜbersetzenBeispiele: allgemeine Bürotätigkeiten, Mess- und Prozessleitwarten, Bedienen von Kunden, Tätigkeiten mit PublikumsverkehrBeispiele: allgemeine industrielle und gewerbliche Tätigkeiten, Tätigkeiten an Fertigungsmaschinen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.